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Colorado Avalanche: Geschichte, Legenden und die aktuelle NHL Saison 2026

Colorado Avalanche: Geschichte, Legenden und die aktuelle NHL Saison 2026

Die Colorado Avalanche gehören zu den faszinierendsten Franchises in der Geschichte der National Hockey League. In weniger als dreissig Jahren haben sie drei Stanley Cups gewonnen, einige der grössten Eishockeyspieler aller Zeiten in ihren Reihen gehabt und eine Geschichte geschrieben, die mit einem der spektakulärsten Trader-Deals der Sportgeschichte beginnt. Wer die Avalanche verstehen will, muss in Quebec City beginnen, lange vor dem ersten Puck, der je in Denver auf das Eis fiel.

Die Wurzeln: Quebec Nordiques und die WHA

Die Geschichte der Colorado Avalanche beginnt nicht in Colorado, sondern 1972 in der kanadischen Provinz Quebec. Die Quebec Nordiques begannen ihr erstes Spiel in der World Hockey Association als Teil der ursprünglichen Gründungsteams der WHA. Die WHA war eine direkte Konkurrenzliga zur NHL, die versuchte, hochrangige Spieler mit besseren Verträgen abzuwerben. Die Nordiques überlebten alle sieben WHA-Saisons und wurden zur Identität einer ganzen Provinz. Im Jahr 1977 gewann die Franchise den Avco Cup, die Meisterschaft der WHA, durch einen Sieg über die Winnipeg Jets in sieben Spielen. Das war der erste Titel in der langen Franchise-Geschichte. 1979, als die WHA kollabierte, wurden die Nordiques zusammen mit den Edmonton Oilers, den Hartford Whalers und den Winnipeg Jets in die NHL aufgenommen.

Die NHL-Jahre in Quebec: Triumphe, Dunkelheit und der Lindros-Trade

Die ersten NHL-Jahre der Nordiques waren wechselhaft. Mit Legenden wie Peter Stastny, Michel Goulet und den Stastny-Brüdern bauten sie in den frühen 1980er Jahren ein konkurrenzfähiges Team auf. Peter Stastny erzielte sieben 100-Punkte-Saisons für die Nordiques, spielte in sechs All-Star-Games und ist bis heute der Topscorer der Franchise-Geschichte in Quebec mit 380 Toren und 668 Assists. Dann kamen die dunklen Jahre. Von 1988 bis 1992 belegten die Nordiques stets den letzten Platz der Adams Division und von 1989 bis 1991 dreimal in Folge den letzten Platz der gesamten Liga. Diese Misere hatte jedoch einen Silberstreifen: frühe Draft-Picks. Die Nordiques wählten in diesen Jahren Joe Sakic, Mats Sundin und Owen Nolan aus. Und dann kam Eric Lindros.

Was als grösste Enttäuschung der Franchise-Geschichte begann, wurde zu ihrer Gründungslegende. 1991 wählten die Nordiques Eric Lindros als ersten Gesamtpick, doch er weigerte sich für das frankophone Team zu spielen und hielt ein volles Jahr aus. Das Resultat war einer der folgenreichsten Trades der NHL-Geschichte. Am 20. Juni 1992 wurde Lindros an die Philadelphia Flyers getradet für Peter Forsberg, Steve Duchesne, Ron Hextall, Kerry Huffman, Mike Ricci, Chris Simon, zwei Erstrunden-Draftpicks und 15 Millionen Dollar. Was damals nach einem Misserfolg aussah, wurde zur Grundlage für zwei Stanley Cups. Die Flyers haben mit Lindros nie den Cup gewonnen. Die Nordiques, später die Avalanche, zweimal.

Der Umzug nach Denver: Die Geburt der Colorado Avalanche

Trotz sportlicher Verbesserungen hatten die Nordiques ein unheilbares Problem: die Finanzen. Quebec City war der kleinste Markt in der gesamten NHL. Teambesitzer Marcel Aubut bat die Provinzregierung von Quebec 1995 um einen Rettungsanker und eine neue öffentlich finanzierte Arena, doch der Bailout scheiterte. Im Mai 1995 wurde das Team an die COMSAT Entertainment Group in Denver verkauft, die bereits die Denver Nuggets der NBA besass.

Beim Naming der neuen Franchise gab es einen peinlichen Zwischenfall, der heute kaum noch bekannt ist. COMSAT erwog zunächst verschiedene Namen, reichte den Copyright-Schutz für "Black Bears" ein, entschied sich dann für "Rocky Mountain eXtreme", wurde aber wegen dieses Namens von der Öffentlichkeit regelrecht ausgelacht. Erst nach dem massiven Gegenwind entschied man sich für "Colorado Avalanche". Der Name war perfekt: Eine Lawine ist unaufhaltsam, naturgewaltig und kommt aus den Rocky Mountains. Genau das, was das neue Franchise sein wollte. Am 1. Juli 1995 wurde der Deal offiziell und in den ersten 37 Tagen nach der Ankündigung wurden bereits 12.000 Saisontickets verkauft.

Das erste Spiel und der Patrick Roy Trade: Eine Saison für die Ewigkeit

Die Colorado Avalanche trugen ihr erstes Spiel am 6. Oktober 1995 in der McNichols Sports Arena in Denver gegen die Detroit Red Wings aus und gewannen 3 zu 2. Valeri Kamenski erzielte dabei sowohl Colorados erstes NHL-Tor als auch den Siegtreffer. Das Team war stark, aber ihm fehlte noch ein entscheidender Baustein.

Der kam am 6. Dezember 1995 in Form eines der berühmtesten Wutanfälle der Sportgeschichte. Am 2. Dezember 1995 liess Montreal-Goalie Patrick Roy neun Gegentore gegen die Detroit Red Wings zu, während Trainer Mario Tremblay ihn demonstrativ im Netz liess. Als die Fans beim nächsten einfachen Save spöttisch applaudierten, reckte Roy die Arme in die Höhe. Noch während des laufenden Spiels erklärte er Teambesitzer Ronald Corey, er habe sein letztes Spiel für Montreal gespielt. Vier Tage später wurde er an die Avalanche getradet. Colorado gab für Roy und Mike Keane die Torhüter Jocelyn Thibault sowie Martin Rucinsky und Andrei Kovalenko ab. Für Montreal ein Desaster, für Denver ein Geschenk.

Stanley Cup 1996: Der erste Titel in der Geschichte der Avalanche

Mit Sakic, Forsberg, Roy und dem kurz vor dem ersten Spiel vom New Jersey Devils geholten Claude Lemieux war die Avalanche plötzlich das beste Team der Liga. In den Playoffs 1996 besiegten die Avs die Vancouver Canucks, Chicago Blackhawks und die Presidents' Trophy Gewinner Detroit Red Wings, bevor sie im Finale die Florida Panthers mit einem 4 zu 0 Sweep bezwangen. Die Avalanche wurden damit das erste NHL-Team, das den Stanley Cup in seiner ersten Saison nach einem Umzug gewann. Teamkapitän Joe Sakic wurde mit der Conn Smythe Trophy als wertvollster Spieler der Playoffs ausgezeichnet, nachdem er in 22 Playoff-Spielen 18 Tore und 34 Punkte erzielt hatte. Für Denver war es der erste grosse Sporttitel der Stadtgeschichte.

Die Rivalität mit den Detroit Red Wings: Das grösste NHL Duell der 1990er

Zwischen 1996 und 2002 entwickelte sich eine der giftigsten und schönsten Rivalitäten in der Geschichte des Eishockeys: Colorado Avalanche gegen Detroit Red Wings. Auslöser war ein brutaler Check von Claude Lemieux gegen Detroit-Spieler Kris Draper in den Playoffs 1996, der Draper einen zertrümmerten Kiefer und eine gebrochene Nase einbrachte. In den folgenden Jahren lieferten sich beide Teams legendäre Schlachten, bei denen die sportliche Ebene manchmal kaum noch von der physischen zu trennen war. Die Red Wings verhinderten zweimal die Titelverteidigung der Avs. Erst in den Playoffs 2001 rächten sich die Avalanche endgültig und zogen am Erzfeind Detroit vorbei in Richtung zweiten Stanley Cup.

Stanley Cup 2001: Der zweite Titel und Patrick Roys Conn Smythe

Colorado gewann in der Saison 2000/01 erneut die Presidents' Trophy für die beste Bilanz der regulären Saison. In den Playoffs bezwangen die Avs nacheinander Vancouver, Los Angeles, St. Louis und schliesslich New Jersey. Im Finale besiegten die Colorado Avalanche die New Jersey Devils in sieben Spielen und gewannen ihren zweiten Stanley Cup. Patrick Roy, der Goalie dessen emotionaler Wutanfall sechs Jahre zuvor den Trade erst möglich gemacht hatte, wurde mit der Conn Smythe Trophy als Playoffs MVP ausgezeichnet. Es war ein perfekter Abschluss einer Ära.

Joe Sakic: Der grösste Spieler der Franchise-Geschichte

Wenn über die Geschichte der Colorado Avalanche gesprochen wird, führt kein Weg an Joe Sakic vorbei. "Super Joe" ist der Massstab für alles, was die Franchise je erreicht hat. Sakic ist der All-Time Leader der Franchise mit 1.641 Punkten, 625 Toren, 1.016 Assists und 1.378 Spielen. Er gewann zwei Stanley Cups als Spieler (1996 und 2001) und organisierte als General Manager den dritten Cup 2022. Er ist der einzige Mensch in der Geschichte dieser Franchise, der den Stanley Cup sowohl als Spieler als auch als Führungskraft gewann. Ein letzter Beweis seiner Ausnahmestellung: Sakic selbst sagt über seinen Nachfolger Nathan MacKinnon: "Er wird all diese Zahlen in den Schatten stellen."

Peter Forsberg: Der Spieler der aus einer Weigerung entstand

Peter Forsberg ist das lebende Symbol dafür, dass Eric Lindros' Trotz die Nordiques nicht ruiniert, sondern gerettet hat. Forsberg kam als Teil des Lindros-Trades nach Quebec und wurde einer der besten Eishockeyspieler aller Zeiten. Er gewann zweimal den Stanley Cup (1996 und 2001) mit den Avalanche. In der Saison 2002/03 gewann Forsberg sowohl den Hart Trophy als MVP der NHL als auch die Art Ross Trophy als Topscorer der Liga mit 106 Punkten. Beide Auszeichnungen gewann er in derselben Saison. In seiner gesamten NHL-Karriere, die durch zahlreiche Verletzungen auf 708 Spiele begrenzt wurde, erzielte Forsberg 885 Punkte mit 249 Toren und 636 Assists, was einem Schnitt von 1,25 Punkten pro Spiel entspricht. Im Februar 2011 versuchte Forsberg ein Comeback und absolvierte noch zwei Partien für die Avs, bevor er am 14. Februar 2011 verletzungsbedingt sein endgültiges Karriereende verkündete. Die Nummer 21 hängt heute für die Ewigkeit in den Raftern der Ball Arena.

Die NHL-Rekorde: Neun Division-Titel in Folge

Was die Avalanche in ihren ersten Jahren in Denver leisteten, ist in der NHL-Geschichte einmalig. Colorado gewann zwischen den Spielzeiten 1995/96 und 2002/03 acht Division-Titel in Folge. Zählt man den Division-Titel der Nordiques in der Saison 1994/95 mit, sind es sogar neun aufeinanderfolgende Division-Titel, was einen NHL-Rekord darstellt. In den ersten zehn Jahren ihres Bestehens verpassten die Avalanche nie die Playoffs. Eine Dominanz, die im modernen Profisport ihresgleichen sucht.

Die schwarzen Jahre: Misserfolge und Neuaufbau

Nach dem Meisterschaftsrausch der frühen 2000er Jahre kamen die mageren Jahre. Verletzungen, alternde Stars und verpasste Draft-Picks liessen das Team in der zweiten Hälfte der 2000er und frühen 2010er Jahre abstürzen. Die Saison 2010/11 beendeten die Avs auf dem vorletzten Platz der gesamten NHL mit lediglich 68 Punkten, den wenigsten seit dem Umzug aus Quebec. Patrick Roy kehrte 2013 als Headcoach zurück und stabilisierte das Team kurzfristig, doch nach einer enttäuschenden Saison 2015/16 trat Roy zurück. Sein Nachfolger wurde Jared Bednar, der bis heute Headcoach der Avalanche ist.

Gabriel Landeskog: Das Herz das kämpft

Gabriel Landeskog war das Herz und die Seele der neuen Avalanche-Generation. 2011 als zweiter Gesamtpick gedraftet, wurde er am 4. September 2012 mit 19 Jahren und 286 Tagen zum jüngsten Mannschaftskapitän in der Geschichte der NHL ernannt, ein Rekord, den Connor McDavid im Oktober 2016 um 20 Tage unterbot. Landeskog ist Schwede, wurde in Stockholm geboren und war damit der erste europäische Spieler in dieser Rolle. Er war Führungsspieler, Torjäger und Stürmer im besten Sinne des Wortes. Nach einer schweren Knieoperation nach dem Stanley Cup-Gewinn 2022 verpasste Landeskog zunächst die gesamte Saison 2022/23. Im Mai 2023 wurde eine Knorpeltransplantation am Knie notwendig, wodurch er auch die komplette Saison 2023/24 ausfiel. Auch in der laufenden Saison 2025/26 hat Landeskog aufgrund seiner anhaltenden Knieverletzung kein einziges Spiel absolviert. Es ist eine der traurigsten Verletzungsgeschichten im modernen Eishockey: Ein Spieler, der beim Titelgewinn dabei war und als Kapitän voranging, sieht seinen Nachfolgern beim Spielen zu, während sein Körper nicht mitmacht.

Stanley Cup 2022: Die jüngste Meisterschaft und Cale Makars Aufstieg

2022 war das Jahr der Erlösung. Nach zwei Jahrzehnten ohne Titel gewann Colorado mit einem jungen, hungrigen Kader unter Jared Bednar den dritten Stanley Cup der Franchise-Geschichte. Die Avs besiegten Tampa Bay Lightning in sechs Spielen. Cale Makar, der Ausnahme-Verteidiger aus Calgary, gewann die Conn Smythe Trophy als Playoffs MVP mit 29 Punkten in 20 Spielen. Makar wurde damit mit 23 Jahren der jüngste Verteidiger seit Bobby Orr im Jahr 1970, der die Conn Smythe Trophy erhielt. Makar hatte bereits 2020 die Calder Trophy als bester Rookie und 2022 den Norris Trophy als bester Verteidiger der Liga gewonnen. Mit inzwischen 27 Jahren ist er bereits zweifacher Norris-Gewinner (2022 und 2025).

Nathan MacKinnon: Auf dem Weg zum grössten Avs Spieler aller Zeiten

2013 wurde Nathan MacKinnon als erster Gesamtpick in Denver gedraftet. Er kommt aus Halifax, Nova Scotia, ist heute 30 Jahre alt und spielt seit über einem Jahrzehnt konstant auf dem höchsten Niveau. MacKinnon hat aktuell 1.141 Karrierepunkte in 949 Spielen und liegt damit auf Kurs, die Franchise-Rekorde von Joe Sakic zu brechen. In der Saison 2025/26 erzielte MacKinnon 53 Tore und gewann damit den Rocket Richard Trophy als Topscorer der Liga, dazu kamen 127 Punkte in 80 Spielen. 2024 gewann er den Hart Trophy als wertvollster Spieler der NHL sowie den Ted Lindsay Award, der von den Spielern selbst vergeben wird. MacKinnon ist kein Wunderkind mehr, er ist die aktuelle Nummer eins der Avalanche und einer der besten Spieler der Welt.

Cale Makar und Martin Necas: Das beste Duo der aktuellen NHL Saison

Neben MacKinnon ist Cale Makar der vielleicht beeindruckendste Spieler im Kader. Makar erlitt Ende März 2026 eine Oberkörperverletzung gegen die Calgary Flames, kehrte aber rechtzeitig zu den letzten zwei Regular Season Spielen zurück und beendete die Saison mit 79 Punkten aus 20 Toren und 59 Assists. Dazu kommt Martin Necas, der tschechische Stürmer, der im Januar 2025 von den Carolina Hurricanes geholt wurde. Necas erzielte in der Saison 2025/26 Karrierehochs mit 38 Toren, 62 Assists und 100 Punkten in 78 Spielen. Am 30. Oktober 2025 unterzeichnete er einen Achtjahresvertrag bei den Avalanche. Colorado hat damit ein Trio der Extraklasse, das in dieser Form in der NHL-Geschichte selten war.

Die aktuelle Saison 2025/26: Favorit auf den Stanley Cup

Die Colorado Avalanche beendeten die reguläre Saison 2025/26 mit einer Bilanz von 55 Siegen, 16 Niederlagen und 11 Overtime-Niederlagen und gewannen damit die Presidents' Trophy für die beste Regular Season Bilanz in der gesamten NHL. Die Avs sind klarer Favorit auf den Stanley Cup. Headcoach Jared Bednar ist seit 2016 im Amt und hat sich über Jahre zu einem der besten Coaches der Liga entwickelt. Joe Sakic ist seit 2013 als General Manager tätig und hat mit klugen Draft-Entscheidungen und Trades den Kader systematisch aufgebaut. Allerdings haben die Avs in den Playoffs 2023, 2024 und 2025 jeweils früh die Segel gestrichen und müssen beweisen, dass sie in der Postseason zur absoluten Spitze gehören.

Kuriose Fakten zur Colorado Avalanche die kaum jemand kennt

Abseits der bekannten Geschichte der Colorado Avalanche gibt es faszinierende Details, die selbst hartgesottene NHL-Fans überraschen. Erstens: Die Avalanche sind das einzige Team in der Geschichte der grossen nordamerikanischen Profiligen, das im ersten Jahr nach einem Umzug die Championship gewonnen hat. Zweitens: Der Name "Colorado Avalanche" war die dritte Wahl. Erst "Black Bears", dann "Rocky Mountain eXtreme" und erst nach dem öffentlichen Gelächter über den eXtreme-Namen entschied man sich für Avalanche. Drittens: Das erste Spiel der Franchise-Geschichte war ein 3 zu 2 Sieg gegen eben jene Detroit Red Wings, die in den folgenden Jahren zur grössten Rivalität in der NHL führen sollten. Viertens: Colorado wählte im Entry Draft 2011 Gabriel Landeskog an zweiter Gesamtposition und 2017 Cale Makar an vierter Gesamtposition. Beide wurden mit der Conn Smythe Trophy ausgezeichnet. Fünftens: Joe Sakic ist der einzige Mensch in der Geschichte der Avalanche, der den Stanley Cup sowohl als Spieler (1996, 2001) als auch als General Manager (2022) gewonnen hat.

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